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Niederlage im ersten Auswärtsspiel

04.09.2026
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Der TV Emsdetten unterliegt dem TuS Ferndorf im ersten Auswärtsspiel der Saison 2026/27 mit 31:26 in Kreuztal.

Der Aufsteiger aus Emsdetten startet schwungvoll in die Partie, kann das Spielgeschehen nach den ersten 10 Minuten an sich reissen. Besonders einige Tore auf das "Empty Goal" der Gastgeber, die den Ball durch Paraden und technische Fehler in der ersten Hälfte des Öfteren verloren haben, konnte der TVE  sich die Führung durch einfache Tore und eine geschlossene Abwehrleistung erarbeiten und ging verdient mit einer 15:16 Führung in die Halbzeit. Nach dem Wiederanpfiff wirkten die Gastgeber sicherer, das Momentum schwappte über. Der TVE leistete sich mehr technische Fehler, der TuS Ferndorf bestrafte diese. Insbesondere ein Marvin Mundus nutze einige freie Wurfpositionen, teils aus 11-12 Metern (12 Treffer in 14 Versuchen). In der Schlussphase konnte der TuS das Spiel endgültig an sich reissen. Der TVE agierte teils fahrig, Stürmerfouls häuften sich und wurden im Gegenangriff bestraft. So konnte der Gastgeber ab der 52. Spielminute mit einem 5:0-Lauf das Spiel drehen und sich uneinholbar absetzen. Der Platzverweis gegen Marcel Timm in der letzten Minute war hierbei nicht mehr spielentscheidend. Der TVE vergibt damit die Chance auf den ersten Auswärtssieg in der zweiten Handballl-Bundesliga in den letzten Minuten und zeigte sonst ein überzeugendes Spiel.

Eric Damböck, Außenspieler des TVE: "Wir waren die ganze Zeit super im Spiel und haben das Niveau gehalten, dass wir uns vorgestellt haben. Letztlich haben wir aber zu viele Fehler gemacht, der Endstand war zu deutlich und spiegelt den Spielverlauf nicht wider. In der Deckung standen wir gut, in der zweiten Halbzeit hatten wir dann aber zu viele technische Fehler und Stürmerfouls. Kleinigkeiten haben das Spiel entschieden."

Marvin Mundus (12 Treffer bei 14 Versuchen) vom TuS Ferndorf: "Ich denke wir waren am Ende der verdiente Sieger, das Spiel war eine Abwehrschlacht. Am Ende hatten wir die 2-3 wichtigeren Torwartparaden. Mit den Zuschauern im Rücken sieht man, was hier möglich ist. Die Atmosphäre pusht uns und macht es den Gegnern immer schwer. Wir bleiben unserer Linie treu und versuchen, cool zu bleiben. Das zahlt sich oftmals aus."