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Aus in der ersten Runde der Aufstiegsrelegation: Traum von der Rückkehr in Liga 2 geplatzt

05.06.2024
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Das gemeinsame Ziel war klar: ‚Zurück in Liga 2‘. Und alle GEMEINSAM haben in den letzten Monaten viel dafür investiert. Nun ist der Traum geplatzt und man muss akzeptieren, dass der TVE zum jetzigen Zeitpunkt nicht mehr um den Aufstieg in die 2. Bundesliga mitspielt. Glückwunsch an dieser Stelle an die verbleibenden Mannschaften in der Aufstiegsrelegation: Hildesheim, Ferndorf, Braunschweig und Konstanz.

Trainer, Mannschaft, Geschäftsstelle, Fans, Partner, Ehrenamt und Geschäftsführung - alle haben viel Herzblut in das Projekt gesteckt. Unermüdlich wurde versucht, auf alle Rückschläge zu reagieren. Nach dem Ausfall von Kreisläufer Jakob Schwabe wurde Toon Leenders verpflichtet, nach den Verletzungen der Führungsspieler und Leistungsträger Tim Stefan und René Zobel kurzerhand Ex-Profi Lukas Ossenkopp ins Team geholt. Am Ende waren es fünf Sekunden, in denen plötzlich alles vorbei war, und ein Tor, das über das Aus entschied.

Dennoch: Das ist Handball, der Sport, den wir so lieben. Er kann so brutal schön, so brutal ehrlich und so brutal hart sein.

Bei aller verständlichen Enttäuschung darf man nicht vergessen, was in diesem Jahr erreicht wurde. Der Handball in Emsdetten hat einen neuen Boom erlebt und wird weiter leben. Das Team um Trainer Lennart Lingener wird wieder angreifen. Der Kader für die kommende Saison steht und wird wieder in der Lage sein oben anzugreifen. Alle Spieler und TVE-Partner haben ligaunabhängige Verträge. Einzige Ausnahme: Lars Kooij. Hier werden in den nächsten Tagen und Wochen finale Gespräche geführt.

Die Saison 2023/2024 ist damit beendet und jetzt heißt es erst einmal: Wunden lecken. Tim Stefan wurde, wie bereits berichtet, in Münster erfolgreich operiert, es geht ihm den Umständen entsprechend gut. Der TVE wird in den nächsten Tagen seine Hausaufgaben machen und dann Schritt für Schritt den Blick wieder nach vorne richten.

Ein besonderer Dank gilt allen Ehrenamtlichen, den Partnern und Dienstleistern und allen Personen, die unermüdlich ihr Herzblut in dieses Projekt gesteckt haben. Es wird eine Weile dauern, das plötzliche Aus zu verdauen, aber eines ist sicher: Eine Schockstarre wird es auch diesmal nicht geben. Der TVE wird wieder angreifen.